Über uns

Als der NSU-Prozess vor dem Münchner OLG mit einem katastrophalen Urteil endete, das den Mythos des isolierten Trios NSU festigte. Die Angehörigen der Opfer haben ein Recht auf Aufklärung, auf eine nach ihren Forderungen ausgerichtete Aufklärung. Die hat weder der NSU-Prozess, noch die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse geleistet. Das Ende des NSU-Prozesses bedeutet nicht das Ende der Auseinandersetzung mit dem NSU und der Gesellschaft, die ihn möglich machte.

Das Gedenken an die Opfer der rassistischen Mordserie des NSU, die Erinnerung an die vielen Schwerverletzten und Traumatisierten der Bombenanschläge, die Erinnerung an den Schaden, den rassistische Ermittlungen und Berichterstattung anrichtete: Das alles ist wichtig, um das Gedächtnis dieser Gesellschaft zu verändern, um eine Gesellschaft der Vielen einzufordern und zu gestalten, um rechten Terror und rassistische Gewalt in dieser Gesellschaft zu stoppen.

Der Mord an Walter Lübcke, der Anschlag von Halle, der Massenmord von Hanau und die vielen rassistischen An- und Übergriffe, die in Bremen wie in ganz Deutschland täglich verübt werden, sie sind Teil einer Kontinutität rechten Terrors und rassistischer Zustände, die weit über den NSU-Komplex hinausweisen. Sie sind auch die Konsequenz aus der verweigerten Aufklärung des NSU-Komplexes.

Kein Schlussstrich! – NSU-Komplex aufklären und auflösen

Verfassungsschutz auflösen – V-Leute abschaffen

Dem aktuellen rassistischen Terror gegen Geflüchtete, People of Colour und Schwarzen Menschen entgegentreten.

Rassismus bekämpfen – Entnazifizierung der Behörden und Gesellschaft.