Aktuelles

Filmreihe

Vom Gedenken zur Veränderung- Kämpfe gegen rechte Gewalt und Terrorismus (Oktober 2021-Dezember 2021)

Extrem rechte Gewalt und rechter Terror in Deutschland haben bis heute Kontinuität und werden in Politik und der Mehrheitsgesellschaft verharmlost. Struktureller Rassismus und staatliche Verstrickungen werden verleugnet, Aufklärung wird teilweise aktiv blockiert. Wir denken dabei nicht nur an den NSU Komplex (Nationalsozialistischer Untergrund), der einen der verheerendsten rechten Mord- und Anschlagsserien in Deutschland seit dem zweiten Weltkrieg darstellt, sondern auch an Walter Lübke, Halle, Hanau, Neukölln, Syke und Bremen… Die Namen der Täter*innen sind dabei oft Teil des kollektiven Gedächtnisses – nicht aber die Namen, Gesichter, Perspektiven und Geschichten der Opfer und ihrer Angehörigen. Um ihr Andenken zu würdigen und ihre Perspektiven in die Öffentlichkeit zu tragen veranstaltet das Bündnis Kein Schlussstrich von Oktober bis Dezember eine dreiteilige Filmreihe in Kooperation mit dem City 46 und der Rosa-Luxemburg-Initiative. Im Anschluss an die Filme sprechen wir über derzeitige Entwicklungen rassistischer Anschläge bzw. rechten Terrors in Deutschland, den Umgang mit Gedenken und den Angehörigen sowie das Verhältnis von staatlichen Sicherheitsbehörden und Rechtsterrorismus/ Rassismus.

Termine

Mo, 18.Oktober 2021: Der Zweite Anschlag (D 2018 Mala Reinhardt, 62 Min., dt./türk. OmU)
Gast: Ferat Kocak (Betroffener des rechten Terrors in Neukölln, Initiative Basta)

Mo, 15. November 2021: Der Kuaför aus der Keupstraße (D 2015, Regie: Andreas Maus, 97 Min., dt./türk. OmU)
Gäste: Initiative Keupstraße ist überall, Kutlu Yurtseven, Ulf Aminde

Mo, 13. Dezember 2021: Spuren- die Opfer des NSU (D 2019, Regie: Aysun Bademsoy, 81 Min., DF)
Gäste: Initiative 19. Februar Hanau

Eine Kooperation mit dem City 46- Kommunalkino Bremen e.V. und der Rosa- Luxemburg-Initiative.
Mitfinanziert vom ASTA der Uni Bremen.

Tickets gibt es im Kino oder auf der online.